Monster-Fränk with markers and ink (step by step)

Hey Leute,

der liebe Alice Wunder von meine Drogenpolitik hat mir den methaphorischen Fehdehandschuh ins Gesicht geworfen, weil ich noch nie einen Einblick in den Entscheidungsprozeß meiner Bilder gegeben habe.

Da mir ein Duell auf Leben und Tod zu streßig und wegrennen zu anstrengend ist, gibt es heute einen Monster-Fränk von Anfang bis Ende.

Zuerst gibt es die Bleistiftzeichnung (den bereits getuschten Teil denkt ihr euch bitte weg, der Tuschestift war einfach schneller als der Fotoapparat/das Smartphone).

Dann wird die ganze Zeichnung getuscht. Hiefür hab ich einen Pitt Artist Pen von Faber Castell in der Größe S verwendet. Funktioniert selbstverständlich auch mit Flüssigtusche und Pinsel oder anderen Tuschestiften (z. B. Pentel, Edding, Copic etc.)

Größere Schwarzflächen tusche ich mit einen Pitt Artist Brushpen, also mit Pinselspitze.

Anschließend radiere ich die Bleistiftzeichnung mit einem Piratenhaken weg. Alternativ geht auch ein Knetgummi-Radierer. Arrr!

Danach male ich das Gesicht in einer hellen Grundfarbe aus. Hierfür habe ich einen Rotbart Delta Twinmarker verwendet. Funktioniert je nach Vorliebe und Geldbeutel auch mit anderen alkoholbasierten Markern (Alpha, Copic etc.)

Mit einem dunkleren Marker setze ich die Schattierungen.

Das Gleiche passiert mit allen anderen Flächen (Narben, Augen Haare)

Um dem Bild etwas Tiefe zu verleihen, erstellen großartige Künstler ausgefeilte Hintergründe. Ebenso gehe ich vor. Ich habe mich für ein einfarbiges Violett entschieden 🙂

Mit einem weißen Tuschestift von Mitsubishi (gibt es auch von anderen Herstellern z. B. Faber Castell) setze ich die Highlights auf Nase, Ohren usw. Mit einem silbernen Metallic Marker von Staedler (gibt es natürlich auch von anderen Herstellern) coloriere ich die Metallleiter an Fränks Hals.

Um Fränk besser vom aufwändigen Hintergrund abzutrennen, umrande ich ihn mit einem golgenen Metallic Marker.

Normalerweise verwende ich dann noch Wasserfarben, Buntstifte und Acrylfarben, um schönere Übergänge zu erhalten und um mit meiner Flexibilität zu prahlen. Um das Bild nicht, wie sonst immer, zu ruinieren, hab ich das einfach mal gelassen und Fränk ist nach etwas Pommade im Haar fertig.

Von den Stiftherstellern wurde ich weder gezwungen, noch bezahlt. Sie wurden lediglich genannt, um zu zeigen, welche Stifte ich verwende. Deshalb habe ich, soweit mir bekannt, auch Alternativen benannt.

Wer jetzt Lust hat, selbst loszulegen, kann direkt anfangen.

Wer es einfach besser weiß und mir mitteilen möchte, dass meine Herangehensweise Mist ist, der tue dies bitte in den Kommentaren.

Bis bald.

Euer Teamo ✏

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12 Gedanken zu “Monster-Fränk with markers and ink (step by step)

  1. Jetzt weiss ich warum er mir so bekannt vorkam – bis auf die blaue Farbe – der sieht aus wie mein Chef. Ob er die Bolzen am Hals hat???Hm – 😉

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